Evan Freyer
Singer-Songwriter aus Wuppertal, Pop-Rock, Nerd

Neue EP kommt am 12.12.2010

Meine Damen und Herren, es ist soweit!

Am 12. Dezember, also am dritten Advent, kommt meine neue EP mit dem Namen “Four Track EP” exklusiv als Download bei Bandcamp raus! Vier Lieder plus zwei Bonustracks gibt es dann für 1€! Das ist ein Preis, nicht wahr? Wir nennen so etwas immer gerne: NICE PRICE!

Es folgt das Tracklisting:

i. Hand in Hand
ii. YouTube Videostar
iii. Schnell, Individuell
j. I would change so many things to be near you.

Als Bonustracks gibt es dann noch eine Akustikversion von “Immer Wieder” sowie eine unveröffentlichte Demo vom Song “Channel 19”. Na das ist doch mal ein Ding!

Tschüss JoWooD!

Auf Wiedersehen JoWooD. Es war zwar nicht immer schön mit dir, aber alles in allem hatten wir doch eine spaßige Zeit. Vielleicht sind diese Zeilen etwas anmaßend, vorausgreifend oder schlichtweg falsch, aber ich habe nicht den Eindruck, als ob sich irgendetwas ändern wird.

Aber fangen wir doch mal in Ruhe an.

Es war nicht immer leicht mit JoWooD. Im Gegenteil, es war unglaublich schwer, dir die Treue zu halten. Überall anders hat es geblinkt und geblitzt. Schön warst du selten. Doch unter all den Charakterschwächen und Schönheitsfehlern schlummerte etwas Spannendes. Und das waren der Industrie Gigant, Fussballmanager Fun und Pro, Gothic 2 (+1), The Book of Unwritten Tales, Aquanox, Spellforce und für mich persönlich vor allem Die Gilde.

Doch die gelegentlichen Lichtblicke waren einfach zu wenig und nun winkt dir das selbe Schicksal wie dem selig entschwundenen Ascaron. Und dabei erzählt sich diese Geschichte fast schon erschreckend identisch.

Es war ein mal ein Überraschungserfolg namens Gothic (Sacred). Nachdem man das Erfolgskonzept mit Gothic 2 (Sacred: Underworld) ausbaute und die Erfolgsgeschichte aufgrund von Bugs bei Gothic 3 (Anstoss 2007) zu Ende schien, hat man sich intensiv um den Nachfolger gekümmert. Gothic 4 (Sacred 2) ist allerdings bei Weitem nicht das geworden, was sich alle versprochen haben. [Ascaron ging danach pleite…]

JoWooD hat seine Aktionäre bereits gewarnt und in der Pipeline hat das Österreichische Unternehmen derzeit nichts großartiges mehr. Wenn es keinen Überraschungserfolg mehr geben sollte (Industriegigant Remake? Das wäre toll…), dürfte JoWooD in nächster Zeit enorme Probleme bekommen. Ich bin gespannt.

Alte Sachen…

Mein Gott, was man alles findet, wenn man mal ein wenig aufräumt. Zum Beispiel alte Five Degrees-Texte oder corel draw 3 von 1992… Da war ich 6!

Folgende Spiele liegen bei mir rum, vll will die ja jemand haben?

  • Kicker Manager 2004
  • Fear us
  • dreamfall goty us
  • der letzte Kaiser
  • scrapland
  • UFO Trilogie
  • the Fall
  • F1 Manager Professional
  • die Siedler 6 Silver Edition
  • sudeki (Pyramide)
  • avp 2 (nur cd)
  • Star wars Rebellion (Pyramide)
  • Arena wars
  • battleforge
  • Soccer Champ
  • DSF Basketball Manager 2008
  • pdc World championchip Darts 2008
  • alpha centauri (Atari Classics)
  • Ufo aftershock


Interesse? Einfach kommentieren, dann können wir einen Preis ausmachen…oder so.

Die Bundesliga – wie immer?

Ach wie schön, morgen geht die Bundesliga wieder los. Nach den sehr frühen Länderspielen freue ich mich sehr auf die nächsten Spiele. Denn jetzt wird’s wieder richtig lustig. Nach den ersten beiden Spielen habe ich allerdings das Gefühl, dass diese Saison im Großen und Ganzen wieder so läuft, wie die meisten Saisons. Und das ist nun mal so:

  • Bayern startet mittelmäßig (wird aber wohl dennoch Meister)
  • Der HSV startet total toll (wird aber wohl dennoch den Trainer entlassen)
  • Bei Schalke steht alles im Mittelpunkt - nur der Fußball nicht
  • Der VfB Stuttgart startet katastrophal (wird aber wohl dennoch eine super Rückrunde spielen)
  • Mainz überrascht alle (wird also nicht absteigen)
  • Bei Wolfsburg klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander
  • Poldi spielt schlecht
  • Bremen macht total Spaß (und gibt einen wichtigen Spieler ab)


Was nach zwei Spielen allerdings überrascht: Sowohl Hannover 96 als auch der 1. FC Kaiserslautern stehen enorm gut da.

Was übrig bleibt von: „Scheiß auf das System!“

Es ist ein allseits beliebtes Spiel. Alle rufen den DSDS-, Popstars- und Big Brother-Siegen mit Schallmaien entgegen: „VERPISST EUCH!“ - Und doch rangieren die CDs meist in den vorderen Chartplätzen. Und die Touren sind dann meistens auch gut besucht. Zugegeben, aktuelle Begebenheiten eines MM will ich hier mal unter den Tisch fallen lassen.

Es immer herrlich zu sehen, wie die Welt sich im „Scheiß auf den Kommerz“-System zusammenrauft und sich vereint fühlt. Aber was bleibt davon übrig?

Nichts.

Denn seien wir mal ehrlich. Das Interesse an der Musik ist gering. Was nicht auf WDR2 (hier im Westen) oder auf ähnlich großen Radiosendern gespielt wird, wird einfach nicht wahrgenommen. Und wieso? Weil es sie einfach nicht interessiert.

Da geben die Menschen 80 Euro für U2-Tickets aus (Ich mag U2!) und lassen lokale Künstler links liegen. Oder was heißt hier lokal? Wenn Musiker/Künstler aus der gesamten Republik kommen, ist der Andrang auch nicht größer. Und die Eintritt-Sache ist dabei doch sehr tricky. Wenn man meint, mit freiem Eintritt mehr Interesse zu generieren, dann klappt das nur bedingt. Zu sehr ist das „Was nix kostet, ist auch nix“-Denken verankert. Alles über drei Euro ist dann aber auch zu viel für etwas, was man „ja nicht kennt“.

Und jetzt gibt es Musiker wie Alex Amsterdam, Adrian Pauly, Nadine Beneke, Thoai-Hong Thu, Action Jackson oder Mario Siegesmund. Die spielen sich den Arsch ab, für freien oder geringen Eintritt und dennoch scheint das Interesse hier stellenweise zu stagnieren. Da wird dann alles selbst gemacht – Aufnahmen, Organisation, Touren – und dennoch scheint sich hier kaum jemand zu interessieren. Und damit meine ich nicht mal die Konzertbesucher, sondern auch die (k)lokale Presse. Bis auf wenige Ausnahmen werden solche Künstler überhaupt nicht wahrgenommen. Da wird über die aktuell abgesagte Tour des neuesten DSDS-Püppchens geschrieben, die durchgezogene Tour des Alex Amsterdams bleibt eine Randnotiz.

Interessanterweise sind es vor allem die lokalen Redaktionen die einen ach-so-großen Wert auf individuelle Artikel legen und dann doch nicht wissen, was vor ihrer Haustür abgeht. Da lobe ich mir doch einen Michael Wenzel, der es versteht, lokale Musiker zu orten und sie auch ein wenig zu präsentieren.

Aber um die eingangs erwähnte Theorie noch zu Ende zu bringen: Was übrig bleibt von der Punk-Attitüde ist lediglich ein Furz. Bis auf Punk-Musik. Die erfreut sich irgendwie immer großer Beliebtheit. Aber wieso? Das werde ich nie verstehen.

Die Mär vom Rockstar

Sodele, da ist sie auch schon vorbei, die kleine Nord-Sektion meiner Deutschlandtour. Und nun, einen Tag später versuche ich mich mal an einem Resümee. Eines vorweg: Im Gegensatz zum letzten Jahr war ich dieses Mal alleine unterwegs, was das gesamte Unterfangen wesentlich ruhiger machte. Aber da hatte ja auch noch ein anderer Aspekt seine Finger im Spiel:

Angefangen hat es eigentlich am Freitag vor der Tour (Sie startete am Dienstag). Da bekomme ich doch tatsächlich Fieber, Husten und Magenschmerzen. Was für enorm tolle Grundvoraussetzungen. Da es am Dienstag tatsächlich etwas besser wurde, beschloss ich, die Reise dennoch anzutreten. Dass sich mein Körper bis heute noch nicht erholt hat, beweist, dass es keine 100%ig gute Idee war. Aber Absagen gilt nicht.

Bevor ich zum zynischen Teil des Tourblogs übergehen will, möchte ich kurz das positive durchleuchten: Prinz Willy war mal wieder nett und die Hostel-Besetzung war eine enorm freundliche Überraschung. So eine zufällig zusammengewürfelte Menschenansammlung, die sich auf Anhieb gut versteht – und zu 50% auch noch aus den selben Gründen in Kiel ist – habe ich selten erlebt. Sehr schön. Das Rüssel in Bremerhaven hat gerockt! Für die geringe Zuschaueranzahl war die Stimmung superb. Chewbacca ftw! Und Julius vom f+k war mal wieder die Freundlichkeit in Person. Danke an alle Leute, die zu den Konzerten gekommen sind! Hauke, Jan, David, Kai, Christopher, Stefan und Eileen: Es war schön, Euch (wieder-)zu( )sehen! Hah! Was für eine komische Klammersetzung.

Kommen wir nun mal zum zynischen und titelgebenden Teil.

Das klischeehafte Rockstarleben gibt es nicht! Ich will es auch gar nicht haben, darauf habe ich es ja gar nicht angelegt. Aber dennoch sollte man das mal festhalten: Wer Musik auf meinem Level macht, muss viel über sich ergehen lassen. Das fängt beim Publikum an: Nicht nur, dass das Interesse an Live-Musik bei Bands, dessen Tickets unter 80 Euro kosten (Von freiem Eintritt will ich gar nicht erst anfangen), auf dem Nullpunkt rangiert. Nein, auch wenn die Leute dann tatsächlich erscheinen, ist nur ein geringer Teil der Menschen für die Musik da.

Da steht jemand auf der Bühne und spielt für die Leute, aber Live-Musik wird mittlerweile scheinbar auf einer ähnlichen Ebene wahrgenommen, wie Musik aus der Dose. Wenigstens Applaudieren sollte man doch.

Applaus ist das Brot des Künstlers, sagt man. Ein Glück, dass ich vorher noch gegessen habe.

Wer jetzt sagt „Kein Wunder, hast du dich mal gehört?“, dem kann ich entgegenschallen: „Na und?“ - Wer keine Live-Musik hören will, soll nicht zu einem Konzert gehen. Aber in einer YouTube-Gesellschaft (FAKE!!!!1111einseinselfelf) kann man wohl nichts anderes erwarten. Selbst eine mordsmäßig gute Band wie „Anstatt Blumen“ aus Mannheim (was für ein tolles Konzert!) hat damit Probleme, dass gelabert wird, bis zum Umfallen, während auf der Bühne das Herz ausgeschüttet wird. Wer sich tatsächlich über Windows vs Mac OS, Guido vs Angie, Pink vs Schwarz, Pünktchen vs Streifen oder über Tagesschau vs Heute unterhalten möchte, der möge dies doch bitte nicht während eines Konzerts tun. Arg! Leute, ehrlich! Man geht doch auch nicht mit einer Pizza ins Theater (oder doch?).

Aber da das Konzert ja keinen Eintritt gekostet hat, kann es ja nichts wert sein.

Und dann das Finanzielle: Nur mit Glück und harter Arbeit (ich habe im MBC drei Sets à eine Stunde vor durchschnittlich drei Leuten gespielt!) konnte ich mein finanzielles Ziel erreichen. Was heißen soll: +/- 0 – Ja, die Mär vom tourenden Künstler, der sich damit die CD-Produktion verdient, sie gilt für 5% der Musiker, die regelmäßig CDs veröffentlichen.

Also hier noch mal die meist gestellten Fragen der Tour:

  • Kann man damit Geld verdienen?
    Nein! Man zahlt meist drauf und zwar mächtig.

  • Machst du das hauptberuflich?
    s.o.

  • Warum machst du das denn dann?
    Weil es meistens Spaß macht. Konzerte wie im Rüssel lassen hoffen.

  • Und du machst das alles selbst?
    Ja, auch wenn es stressig ist.

  • Warum eigentlich Chewbacca?
    Warum nicht?

  • Aha…und warum Guido Westerwelle?
    Weil es geil ist, in fünfzehn Gesichter zu sehen, die absolut geschockt sind und danach mit freudiger Stimme „Wenn Guido Westerwelle Bundeskanzler wär…“ singen. Herrlich.


Und mit diesen Antworten beschließe ich diesen Eintrag. Nicht aber, ohne noch mal zu sagen, dass es Spaß gemacht hat.

Final Fantasy – Warum suckt diese Serie nur so sehr?

Da liege ich so in meinem Bett und starre an mein Final Fantasy VII Advent Children-Banner und denke mir: Ach ja, früher, ja FRÜHER, da war alles besser! Und gleichzeitig kommt mir diese Frage in den Sinn:

Warum suckt Final Fantasy eigentlich nur so extrem?

Ich bin eher ein Späteinsteiger. Angefangen hat es bei mir, wie bei vielen, mit Final Fantasy VII, welches einfach nur fantastisch war. Okay, blödes Wortspiel, aber so war es nun mal. Als ich zuallererst die Weltkarte sah, klappte mir die Kinnlade hinunter. Bis dato dachte ich eigentlich, dass ich nur alle Mako-Reaktoren hintereinander sprengen musste. So eine große Spielewelt hatte ich nicht erwartet.

Final Fantasy VIII und Final Fantasy IX konnten mich noch einigermaßen begeistern. Aber ich will mal ehrlich sein: Final Fantasy VIII war nicht gerade die spielerische Krönung des Japano-RPGs. Abgesehen davon, dass ich die Charaktere irgendwie nicht mochte, war mir dieses Spiel irgendwie zu „generisch“. Charaktere konnten irgendwie alles machen und werden, was ich nie so recht mochte. Final Fantasy IX war dagegen irgendwie schön, aber nicht ganz so grenzgenial wie der siebte Teil.

Vielleicht waren es die Charaktere?

Denn als ich letztens endlich Tales of Symphonia: Dawn of the new world durchgezockt hatte, fiel mir auf, dass der Hauptcharakter doch eine sehr extreme Version von Cloud darstellt. Und Clouds Verschlossenheit, seine Selbtszweifel und sein persönliches Wirrwarr waren es, was FF7 ausmachten. Okay, Squall war auch verschlossen. Aber als Spieler hatte man dennoch alles mitbekommen und abgesehen davon war Squall einfach nur ein Douchebag! Was konnte der eigentlich? Alles, was er von sich gab, war „Whatever dies, Whatever das!“. Gott, ich habe ihn gehasst.

Und irgendwie wurde ich seit Final Fantasy X nicht mehr warm mit der Serie.

Da hat man diese riesige, klobige PS2 gekauft – Okay, die PS3 ist klobiger…aber das wusste man damals ja noch nicht! – und dann kommt so ein komisches Spiel dabei raus. Auch wenn Grafik, Präsentation und Soundtrack mal wieder fantastisch waren: Das Spiel hat mich nicht vom Hocker gehauen. Auch hier hat mich vor allem der Protagonist, Tidus, genervt. Und Yuna, und Wakka und…ach, alle! Am meisten nervten mich allerdings diese gähnend langweilige Leere auf den Wegen zwischen den Städten und die irgendwie nicht fesselnde Geschichte. Und vor allem: DIE SPRACHAUSGABE. Die war ja schrecklich, irgendwie.

Final Fantasy XI ist ein MMORPG, dazu später vielleicht mehr. Nur so viel: Warum spielt man sowas eigentlich?

Den zwölften Teil habe ich mir dann nicht mehr gegeben. Das fand ich doch alles komisch. Soweit ich mitbekommen habe, wurde alles noch größer und die Wege noch leerer. Ne, danke, das ist nicht meine Welt. Was bleibt? FF8 war doof, FF9 war okay, FF10 war super doof, FF12 war scheinbar enorm doof! Der dreizehnte Teil sieht allerdings wieder etwas interessanter aus, trotz aller „negativen“ Berichterstattungen. Mal sehen, vielleicht probiere ich’s ja noch mal. Dennoch: Squall ist…arg, gnnn, meeeeh! Er ist doof!

PS: Ich bin bei Final Fantasy IX mittlerweile bestimmt schon acht Mal bis zum Nebel gekommen. Danach habe ich im Wechsel meine Festplatte formatiert, den Emulator verloren, den Rechner gewechselt oder das Spiel einfach vergessen. Mann! Ich muss das Spiel endlich mal zu Ende spielen!

PPS: Emil ist enorm verstörend.

Deutschland wird immer ärmer und dümmer!

Nur ein kurzer Zwischeneinschub: Die Bild titelt heute – ich sitze ihr in der Unimensa quasi gegenüber – „Deutschland wird immer ärmer und dümmer!“.

Okay, zugegeben. Die Aussage kommt von Thilo Sarrazin, der in den letzten Wochen/Monaten/Jahren nur selten eine richtige, wichtige oder interessante These von sich gab. Aber abgesehen davon: Wie groß kann das so genannte Sommerloch eigentlich noch werden? Nach Streetview, Ballack & Lell (hübsches Paar) und diverse andere nichtssagende Themen nun noch ein Sarrazin als Aufmacher? Armes Deutschland. Dabei gäbe es so viele andere interessante Themen. Aber naja, Wuppertal ist nicht Berlin.

gamescom als Besucher: Der Ochs vor’m Heuhaufen

Da war es gestern dann so weit: Nach nunmehr vier Jahren Messe-Auszeit war ich endlich mal wieder auf der gamescom (ehemals Games Convention). Allerdings als Besucher, um zu schauen, wie sich so eine riesige Messe eigentlich ohne Pressetermine, -konferenzen und ständiges Händeschütteln anfühlt. Und eines kann ich vorweg verraten: Schöner war es nicht.

Dabei gab es allerdings ein Hauptproblem: Es war langweilig.

Da ich am gestrigen Donnerstag in die Hallen der Kölnermesse trat, war der Besucherandrang zum Glück noch nicht so groß, sodass man noch recht entspannt durch die gamescom treten konnte. Aber was sollte mich da großartig erwarten? Was sollte mich da kicken? Ehrlich gesagt? Nichts. Entweder die Schlangen waren viel zu lang – Zelda: drei Stunden; Assassin’s Creed 3: zwei Stunden; Metroid: eineinhalb Stunden – die Produkte viel zu uninteressant – Wii HD, ähm, ich meine natürlich Sony Move; EyeToy HD, ähm, ich meine natürlich Kinect – oder einfach nicht vorhanden – Hallo 3DS!

Nein, das war nicht spannend, das war nicht interessant.

Dennoch gibt es einige Tipps von mir, wie der gamescom-Besuch vielleicht doch lustig wird:

  • Schaut mal beim ESL-Stand vorbei, da könnt ihr FIFA 11 spielen, ohne beim EA-Stand ewig anstehen zu müssen. Der Grund? Der Zugang ist erst ab 16 Jahren erlaubt.

  • Ebenfalls beim ESL-Stand: Quake 3-Matches! Unerreicht.

  • Deep Silver zeigt Nail’d! Mein persönlicher Höhepunkt.

  • Bei Ubisoft gibt es BWAAAAAAAH-Figuren, wenn ihr Euch bei BWAAAAAAAH anstellt!

  • Currywurst, Pommes, Burger, Pizzen sind enorm teuer!

  • Bockwurst, Kartoffelsalat, Hähnchenschnitzel bei den Ständen in den Hallen sind überraschend günstig!

  • Gaffel Kölsch schmeckt bei dem Wetter tatsächlich!

  • Die StarCraft II-Show mit HomerJ ist das Warten leider nicht wert

  • Brandalf hat keinen Hut mehr bekommen! Ganz schön billig, die Herren des Landwirtschafts Simulators!

Und da will man ein mal nicht spielen, sondern einen Trailer spielen, was kommt dann? Fallout 3: New Vegas. Mist. Das GamePlay ist eh ähnlich. Männo!

Was bleibt übrig? Die PES2011-Schlange war mir zu lang, Assassin’s Creed 3 interessiert mich nicht so sehr, dass ich zwei Stunden warten möchte. Zelda finde ich zwar toll, aber da war die Wartezeit geschätzte drei Stunden. Aber Nail’d war klasse!

Wollt ihr wirklich länger warten, so empfiehlt es sich, das absolute Highlight bis 17:00 Uhr oder 17:30 Uhr aufzubewahren. Da werden die Schlangen schon deutlich kürzer.

Für das nächste Jahr sollte ich mir wieder einen Pressezugang besorgen.

PS: Der Unterschied Köln-Leipzig ist übrigens gar nicht so groß. Köln bietet mehr Platz außen, was wirklich schön ist. Ansonsten fühlte ich mich in den Hallen aber doch sehr an Leipzig erinnert. Aber hey: ACHT (!) Euro Parkgebühren? WTF?

Edit: Es war wohl, laut Sonic, Quake Live und nicht Q3A. My fault :).

I am the LAAAAAW!

Diese extrem kitschigen 1990’er-Actionfilme sind doch immer wieder toll! Besonders mit Sylvester Stallone!







Ach, was freue ich mich auf The Expendables!

PS: Ist es nicht etwas komisch, dass eine moderne Technologie wie HTML5 hier mit einer so alten Methode wie die IFrames eingebunden wird? Hmm…